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Perspektive Digitalisierung: Eigene Clouds an Schulen geplant


Kaum eine Branche in der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts kommt heute noch ohne die Unterstützung von PCs, Clouds, mobilen Endgeräten und digitalen Daten aus. Umso wichtiger ist es, schon in der Schule die Grundlagen für den Umgang mit dieser Digitalisierung zu legen.

Wer heute Mitte 30 in der Arbeitswelt mit Computern umgehen muss, war auf Learning by Doing angewiesen. Der Informatik-Unterricht – wenn es ihn denn gab – beschränkte sich auf die 2 Stunden in der Woche, indem eine große Gruppe Menschen im kleinsten, fensterlosen Raum der Schule auf einen schwarzen Monitor mit weißen Buchstaben- und Zahlenkombinationen starrte.

Heute besitzt nahezu jeder Schüler ein eigenes Handy, hat zuhause Zugriff auf einen Laptop und muss seine Hausaufgaben auf einem Stick in der Schule abgeben. Selbst der Nachhilfeunterricht findet weitgehend digital über Lernplattformen statt. Vorbei die Zeit, indem man sich noch in eine/n junge/n Studenten/Studentin verlieben konnte, der oder die vergeblich versuchte, den Unterschied zwischen einer Sinus- und einer Cosinus-Kurve zu erklären.

Das Problem: Digitalisierung kostet Geld

Schulen, die ihre Schüler bestmöglich auf ihre spätere berufliche Laufbahn vorbereiten wollen, kommen an dem Thema einer zeitgemäßen Informatikausbildung nicht vorbei. Der Anschaffungspreis von PC und Software ist noch der geringste Faktor. Es müssen regelmäßige Updates erfolgen und auch die Sicherheit der PCs muss gewährleistet sein. An den Computern sitzen täglich minderjährige Menschen, die keinen Zugang zu dem gesamten Internetangebot bekommen sollen. Um all diese Bedürfnisse sicherzustellen, muss zwingend eine IT-Fachkraft eingestellt werden. Zu diesen Kosten kommen auch die Lizenzen für Lernprogramme, die während des Unterrichts genutzt werden können. Außerdem machen es sich findige Schüler zum Hobby, Hacker-Angriffe auf ihre Schule zu starten und sich selbst um die ein- oder andere Freistunde zu kümmern.

Die Lösung: Eine Cloud für Schulen

Forscher arbeiten derzeit an einer Lösung, bei der keine lokalen Computerräume in der Schule mehr nötig sind. Die Cloud soll auf einem zentralen Server eingerichtet werden, wo sie von Profis immer gewartet und aktuell gehalten wird. Schüler und Lehrer können sich dann über jedes Endgerät auf dem Server einloggen. Das System läuft nicht über ein bestimmtes Betriebssystem, sondern über eine Internetseite. Bereits an 21 Schulen wird das Projekt getestet. Derzeit arbeiten die Forscher an einer Auswahl der Inhalte, die in dieser Cloud hinterlegt werden sollen.

Die Vorteile der Cloud an Schulen:

  • Schulen sparen Zeit und Kosten für die Anschaffung von Rechnern und Software
  • Weniger administrative Aufgaben
  • Flexibler Zugang auf die Inhalte von jedem Endgerät
  • Sichere Datenverwaltung

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