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Karrierepause im Ausland: Für wen sich der Auslandsaufenthalt wirklich lohnt


Es gehört unter Absolventen der Schule, der Berufsschule oder der Universität heute beinahe schon zum guten Ton: Der einjährige Auslandsaufenthalt. Und tatsächlich ist die Zäsur zwischen dem Leben als Schüler/Student und dem Eintritt in die Arbeitswelt ein idealer Zeitpunkt, um sich in einem anderen Land weitere Kenntnisse anzueignen. Neben dem Sprachstudium dient der Auslandsaufenthalt vor allem auch der Persönlichkeitsentwicklung. Gerade junge Menschen lernen, ihre Komfortzone zu verlassen, auf Menschen zuzugehen, wenn sie in einer fremden Umgebung Hilfe brauchen und sich jenseits des sicheres Elternhauses zurechtzufinden. Daher ist der Auslandsaufenthalt auch ein toller Bonus im Lebenslauf, der bei den meisten Unternehmen sehr gerne gesehen wird. Aber was ist, wenn man diese einmalige Chance verpasst hat oder in früheren Zeiten niemals die Gelegenheit zu einem Auslandsaufenthalt hatte?

Über den Tellerrand blicken: Die Einstellungsvoraussetzung in internationalen Unternehmen


Wenn Sie sich in einem international agierenden Unternehmen bewerben und auf die Frage, wie weit Sie sich schon in die Welt hinaus gewagt haben antworten: ‚Meine Oma wohnt im Nachbardorf‘, dann können Sie die Zeit für das Bewerbungsgespräch auch sinnvoller investieren. 97% aller international agierenden Unternehmen erwarten laut dem Institut der Deutschen Wirtschaft Köln von ihren Bewerbern, dass sie auch etwas anderes als die Heimat kennen. Rund 42% aller Unternehmen, die keine speziellen Auslandskontakte mit Kunden oder Geschäftspartnern haben, erwarten dies ebenfalls. Denn auch wenn der Mitarbeiter keine regelmäßigen Geschäftsreisen ins Ausland antreten muss, kann er dennoch mit fremdsprachigen Kunden zu tun haben oder eben sein Know-how, dass er während seines Auslandsjahres gewonnen hat, sinnvoll in das Unternehmen integrieren.

Auslandsaufenthalt während der Karriere: So wird es möglich


Wer die Chance des Auslandsjahres im Anschluss an seinen schulischen oder universitären Abschluss verpasst hat, der hat es zugegeben schwerer. In der Regel stehen Menschen jenseits der 40 Jahre fest im Leben. Sie sind privat verwurzelt, haben eventuell ein Haus, eine Familie und eine feste Anstellung oder sind zumindest auf der Suche danach. Ein Auslandsaufenthalt ist in dieser Lebensphase pauschal schwerer zu realisieren. Außerdem ist auch die Finanzierung häufig ein Problem. Mal eben jobben als Kellner, als Barmann oder Zimmermädchen um das Reisebudget aufzustocken, fällt im mittleren Alter schon deutlich schwerer. Die beste Möglichkeit, dennoch an einen begehrten Auslandsaufenthalt zu kommen, ist nach geförderten Auslandsprojekten zu suchen. Viele Vereine und Institutionen suchen Menschen, die ihr Know-how aus Berufen im medizinischen, wirtschaftlichen oder pädagogischen Bereich in andere Länder tragen. So werden beispielsweise Lehrer für den Aufbau von Schulen, Ingenieure für die Inbetriebnahme von Kraftwerken oder Ärzte und Krankenschwestern mit ihrer fundierten westlichen Ausbildung gerne in entlegene Gebiete der Welt entsendet, um ihr Wissen weiterzugeben. Auch in der Landwirtschaft wird insbesondere auf anderen Kontinenten das europäische Know-how gefragt. Die Projekte dauern häufig 1 bis 3 Jahre; in aller Regel kann die Familie in dieser Zeit mitreisen.

Unter der Sonne Mallorcas: Nicht jeder Auslandsaufenthalt ist sinnvoll


Unternehmen achten sehr genau darauf, welche Art von Auslandsaufenthalt der Bewerber absolviert hat. Ein Jahr in dem man – sponsored by Daddy – den Schulstress der vergangenen Jahre unter der mallorquinischen Sonne einfach mal hinter sich lässt, wird wenig zur Karriereförderung beitragen.

Der Auslandsaufenthalt sollte immer mit den beruflichen Zielen harmonieren und ganz klar einen Mehrwert erkennen lassen.

Viele Unternehmen suchen speziell Mitarbeiter, die bereit sind, ins Ausland zu gehen. In der Online-Stellenbörse workpool-jobs finden Sie die aktuellen Stellenanzeigen, die Sie dauerhaft oder zumindest zeitweise über den Tellerrand hinausblicken lassen: http://www.workpool-jobs.de/jobs/?w=ausland&l=

 

 

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