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Bitte Bitte, Bitttteeee!!!

5 Fehler, die Sie in der Gehaltsverhandlung unbedingt vermeiden sollten

Stellen Sie sich vor, Sie wollen in einem Laden eine Hose kaufen. Zufällig hat der Kunde an der Schlange vor Ihnen genau dasselbe Modell in der Hand, nur dass ihm an der Kasse 10 Euro weniger dafür berechnet werden. Da braucht der Verkäufer schon gute Argumente, damit Sie die Hose trotzdem nehmen, oder?

So ähnlich ergeht es auch Chefs, die in der Bewerbungsphase Gehaltsverhandlungen führen und zwischen einem Stapel von Bewerbungen wählen müssen, in denen alle Bewerber in etwa gleiche oder ähnliche Abschlüsse und Qualifikationen aufweisen. Daher ist der Gehaltswunsch oftmals das entscheidende Kriterium.

Ihre Überzeugungskraft ist im Gespräch um Ihr zukünftiges Gehalt bares Geld wert. So wie es der Verkäufer im Jeansladen vielleicht geschafft hat, Ihnen zu erklären, dass ausgerechnet Ihre Hose eine ganz bestimmte Waschung hat oder beim letzten Besuch von Udo Lindenberg berührt wurde…

Wie Sie die richtigen Argumente im Rahmen der Gehaltsverhandlungen finden

Einige Dinge sind allen Bewerbern klar, die zum finalen Einstellungsgespräch kommen, in dem es eigentlich nur noch um die Gehaltsverhandlungen geht. Sie sollten die Füße nicht auf den Tisch legen, keinen Kaugummi kauen und wenn möglich auch die Zigarette noch vor der Bürotür ausgemacht haben.

Andere Fehler sind jedoch nicht so offensichtlich und werden immer wieder gerne gemacht, wenn es um die entscheidende Frage geht: Wie viel bin ich wert?

Gegenfrage stellen
Antworten Sie auf die Frage nach Ihrem Gehaltswunsch niemals mit einer kessen Gegenfrage wie
„Wie viel bin ich Ihnen denn wert?“ Genauso gut könnten Sie Ihren Chef nach der Farbe seiner Unterhose fragen.

Mitleid
„Ich habe ein Haus gebaut, die Baufirma ist pleite und nun sitze ich in einer Ruine und habe hohe Schulden“ - Egal wie groß der LKW war, der gerade über Sie und Ihr Leben hinweg gerollt ist – fordern Sie niemals mehr Geld auf die Mitleidstour. Die Gehaltsforderung sollte sich ausschließlich an Ihrer Leistung orientieren.

Drohungen
„Wenn Sie mir nicht Summe X zahlen, werde ich hier nicht anfangen!“ Drohen Sie niemals Ihrem Chef mit Konsequenzen, wenn er nicht das tut, was Sie von ihm verlangen. Andernfalls sind Sie entlassen, noch bevor Sie überhaupt eingestellt wurden.

Ungesagtes
Ihr Körper spricht bei der Gehaltsverhandlung Bände. Wenn Sie mit geballter Faust, rotem Kopf und Schweißperlen auf der Stirn Ihrem Chef gegenübersitzen, war erstens die letzte Therapie gegen Ihren Jähzorn nicht besonders erfolgreich und auch Ihren Chef werden Sie mit diesen Gesten nicht überzeugen können.

Besser: Eine entspannte Körperhaltung, die sagt, dass Sie nichts zu verlieren haben, weil noch 10 weitere Arbeitgeber vor der Tür stehen, die nur auf Sie warten.

Konjunktive
„Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir das Gehalt zahlen könnten.“
Konjunktive verraten Unsicherheit. Stellen Sie sich als Verhandlungspartner mit Ihrem Chef auf eine Stufe; treten Sie selbstsicher aber nicht überheblich auf.

Die ideale Ausgangsbasis für eine erfolgreiche Gehaltsverhandlung…

…ist eine gute Vorbereitung. Holen Sie sich vorher so viele Informationen ein wie möglich, beispielsweise über das Know-how der Kollegen und was Sie dagegen in die Waagschale werfen können. Idealerweise haben Sie sich sogar schon einen Plan zurecht gelegt, welche Projekte Sie für das Unternehmen in Angriff nehmen und welchen Erfolg Sie sich für die Firma dadurch versprechen.


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