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Wege aus der Langzeitarbeitslosigkeit

Menschen, die lange Zeit ohne Job leben, finden sich schnell in einem Kreislauf wieder. Sie suchen händeringend nach einem neuen Job. Die Lücke in Ihrem Lebenslauf schreckt viele Arbeitgeber jedoch davor ab, sie zum Vorstellungsgespräch einzuladen. Langzeitarbeitslose bekommen oftmals keine Gelegenheit, sich und ihre Arbeitsmotivation zu erklären.

Gute Ratschläge wie „Man muss nur wollen“ oder „Bleiben Sie flexibel, dann wird’s schon“ sind weder teuer noch hilfreich.

Statistisch schauen sich je nach Branche Personaler von 100 Bewerbungen lediglich 24 näher an. Sieben Bewerber erhalten eine Einladung zum Vorstellungsgespräch - und nur einer bekommt schließlich den Job. Wer „Brüche“ im Lebenslauf hat, gehört nur selten zu den Auserwählten.

Diese „Brüche“ sagen oftmals nichts über die Qualifikation und die Motivation eines Arbeitnehmers aus. Meist stehen ganz private Gründe hinter der Arbeitslosigkeit sowie gesundheitliche oder persönliche Einschränkungen.

So finden Sie einen Weg aus der Arbeitslosigkeit

Vitamin B

Ein funktionierendes Netzwerk ist immer noch eines der besten Mittel, einen Job zu finden. Freunde und Bekannte kennen Sie und Ihre Vorzüge. Erfahren diese von einer freien Stelle im eigenen Unternehmen, können sie den Chef leichter überzeugen, als würde er nur Ihre Bewerbungsmappe lesen.

Arbeitslosigkeit wird von vielen Betroffenen immer noch als Tabuthema wahrgenommen. Verstecken Sie sich nicht hinter falscher Scham. Kommunizieren Sie immer wieder aktiv, dass Sie auf Jobsuche sind. Statt das Thema zu verschweigen oder abzulenken, wenn das Gespräch auf Ihre berufliche Situation kommt, gehen Sie in die Offensive. Es gibt einen großen, verdeckten Stellenmarkt, auf dem Sie sicher die besten Chancen haben.

Weiterbildungen

Viele Langzeitarbeitslose möchten nicht komplett einen neuen Beruf erlernen. Nutzen Sie die Zeit daher sinnvoll für Weiterbildungen. Diese erhöhen einerseits Ihre Qualifikation, andererseits können Sie in Ihrem Lebenslauf dann das Wort Arbeitslosigkeit vermeiden und an diese Stelle Ihre in dieser Zeit erworbenen Qualifikationen platzieren. Viele Weiterbildungen werden beispielsweise durch Bildungsgutscheine der Arbeitsagenturen unterstützt.

Schwachstellen offen kommunizieren

Sie kennen die Schwachstelle Ihrer Bewerbung: Ihre Langzeitarbeitslosigkeit. Dann sollten Sie diese auch offen in Ihrem Anschreiben ansprechen. Erklären Sie, aus welchen Gründen Sie die Zeit nicht in einer festen Beschäftigung waren und erhöhen Sie so Ihre Chancen auf ein Vorstellungsgespräch.

Sich finden lassen

Neben allem Aktionismus, mit dem Sie vielleicht schon auf Jobsuche waren, gibt es noch eine weitere Möglichkeit, Ihre Jobchancen zu erhöhen. Auf workpool-jobs haben Bewerber die Gelegenheit, sich von Arbeitgebern aus der für Sie interessanten Wirtschaftsregion einfach finden zu lassen. Sie können hier ein eigenes Bewerberprofil anlegen und sich mit Ihren individuellen Qualifikationen einem breiten Spektrum an Unternehmen präsentieren. Neben dem Bewerbungsbild können Sie Zeugnisse anlegen und auch kommunizieren, was Sie suchen. Arbeitgeber aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz können auf diese Profile zugreifen und dann direkt mit Ihnen in Kontakt treten.

Daneben können Sie auf workpool-jobs auch aktiv suchen und auf eine Vielzahl an ausgeschriebenen Stellenanzeigen zugreifen, auf die Sie sich online bewerben können.

 

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