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Die Zukunft der Hebammen und mögliche Alternativen zur Selbstständigkeit


Die Diskussion um höhere Versicherungsbeiträge und damit die Existenzgefährdung der Hebammen in Deutschland ist mittlerweile täglich Thema in den Medien.

Der Beruf der Hebamme ist ein ebenso sicherer wie facettenreicher Beruf. Aus vielen Mittelalter-Filmen kennen wir die Bilder einer herumfahrenden Hebamme, die meist mitten in der Nacht in strömendem Regen vom Sohn des Hauses zur Geburt gerufen wurde. Mit einem Koffer in der Hand eilte sie dann zu den Gebärenden, um Kindern auf die Welt zu helfen.

Bis heute gibt es noch zahlreiche Gemeinsamkeiten mit diesem historischen Berufsstand. Viele Frauen ziehen die private Atmosphäre eines Geburtshauses einem Krankenhaus vor und möchten unter der Geburt nicht von Ärzten, sondern nur von einer Hebamme begleitet werden. Selbstständig arbeitende Hebammen sind bis heute in ständiger Rufbereitschaft, denn Wehen richten sich selten nach Sonn- und Feiertagen.

Doch der Aufgabenbereich einer Hebamme geht weit über die akute Geburtshilfe hinaus. Hebammen bereiten schwangere Frauen in speziellen Kursen auf die Geburt vor und betreuen sie auch danach noch im Wochenbett.

Das aktuelle Versicherungsproblem

Hebammen müssen eine berufliche Haftpflichtversicherung besitzen für den Fall, dass sie unter der Geburt einen folgeschweren Fehler begehen. Für Kinder, die aufgrund dieses Fehlers eine Behinderung erleiden, müssen diese Versicherungen dann lebenslang aufkommen. Eine Berufshaftpflichtversicherung ist die Voraussetzung dafür, dass Hebammen selbstständig arbeiten dürfen.

Die Versicherer haben angekündigt, freiberuflich arbeitende Hebammen 2015 überhaupt nicht mehr zu versichern. Angeblich seien Kosten gestiegen, die mit den aktuellen Beiträgen von über 5000 € im Jahr nicht mehr getilgt werden könnten. Es gebe zwar immer weniger Geburtsschäden, aber die Betreuungs- und Förderungsmöglichkeiten für behinderte Kinder seien stetig verbessert worden, was mit steigenden Kosten einhergeht.

Es bleibt offen, ob und welche Lösungen für freischaffende Hebammen gefunden werden können.

Berufliche Alternativen für freie Hebammen

Viele Hebammen wollen nicht warten, bis über ihren Berufsstand ein Urteil gefällt wird. Sie schauen sich bereits nach Alternativen um und nutzen dafür Jobportale wie workpool-jobs. Hier finden sich zahlreiche Stellenanzeigen für Hebammen, die beispielsweise auch in Kliniken oder Privatkliniken ihren Beruf ausüben können. In Krankenhäusern mit Geburtsstationen ist es beispielsweise zwingend erforderlich, dass bei jeder Geburt eine Hebamme anwesend ist und den Arzt unterstützt. Kein Arzt darf alleine eine Geburt leiten – nicht einmal einen Kaiserschnitt – ohne die Anwesenheit einer Hebamme.

Sollte es zukünftig keine Geburtshäuser und freien Hebammen mehr geben, wird der Bedarf an Hebammen in Festanstellung in den Kliniken steigen.

Auf workpool-jobs können Sie nicht nur aktiv nach einer vakanten Stelle suchen, sondern auch Ihr eigenes Jobprofil anlegen und für Arbeitgeber sichtbar machen. Sie können sich auf workpool-jobs mit Ihren Zeugnissen, Zertifikaten und ihren beruflichen Erfahrungen potenziellen Arbeitgebern präsentieren. Diese können sich dann direkt mit Ihnen in Verbindung setzen und Ihnen ein Jobangebot unterbreiten.  

Wer also nicht eine Entscheidung über den zukünftigen Versicherungsstand abwarten möchte, nutzt seine Chance der beruflichen Neuorientierung auf workpool-jobs.

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