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Jobhobbing: Wenn ein Job schnell langweilig wird

Garantiert kennen Sie diese Situation: Sie haben einen Job, ein Praktikum oder eine Nebenbeschäftigung begonnen. Trotz anfänglicher Euphorie wird die Arbeit schnell stupide, die Kollegen nerven und kurz: Sie haben sich das alles etwas anders vorgestellt und suchen schnellstmöglich eine neue Arbeit.

Bei anderen wiederum ist diese Situation Alltag. Sie sind beruflich ständig in Bewegung, halten es nicht lange an einem Arbeitsplatz aus und wechseln aus unterschiedlichen Gründen in kurzen Zeitabständen immer mal wieder die Arbeitsstelle. Das kann Vor- und Nachteile haben. Eines ist jedoch allen Jobhobbern gemeinsam: Sie müssen sich flexibel auf die Anforderungen des Marktes und der jeweiligen Firmen einstellen können.

Freiberufliche Jobhobber sind auf dem Arbeitsmarkt willkommen

Vor allem Programmierer und Webdesigner werden oft nur projektweise in einem Unternehmen beschäftigt. Sie wechseln daher häufig die Arbeitsstelle, sammeln dadurch aber auch wertvolle Erfahrungen, die sie wiederum in neue Projekte einbringen können.

Je mehr Projekte freiberufliche Jobhobber begleiten, desto länger wird ihre Liste mit Referenzen und desto höher wird in der Regel auch ihr Verdienst.

Jobhobbing per Zeitarbeit: Feste Verträge für flexible Menschen

Ein Zeitarbeitnehmer ist dazu verpflichtet, die Firmen auftragsbedingt zu wechseln. In der Regel richten sich die Aufträge des Zeitarbeitnehmers nach seinen Qualifikationen. Je spezifischer diese sind, desto länger wird er in der Regel von einem Unternehmen gebraucht. Wer jedoch nur wenige Qualifikationen vorweisen kann, ist austauschbar und wird in der Regel auch häufiger die Firma wechseln.  Vorteil: Die Arbeitnehmer sind zwar nicht fest in einem Unternehmen angestellt, haben aber einen Vertrag über die Zeitarbeitsfirma und damit auch ein dauerhaft festes Einkommen.

Jobhobber aus Leidenschaft

Intentionen für das Jobhobbing gibt es viele. Einigen wird es in der Stadt und am Arbeitsplatz schnell langweilig, sie möchten durch die Welt reisen, lernen gerne oft neue Menschen kennen. Andere wiederum ecken schnell an und werden vielleicht von Seiten der Chefs wieder gekündigt.
Häufig spielt die Suche nach neuen Erfahrungen oder die Unzufriedenheit mit der jetzigen Stelle aber eine Schlüsselrolle.

Nach der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses stellen sich für Jobhobber oftmals Komplikationen ein. Die Mappen von Menschen, die regelmäßig ihre Arbeitsstelle wechseln werden oftmals im ersten Auswahlverfahren wieder aussortiert. Wer oft für weniger als ein Jahr eine feste Arbeitsstelle hatte, wird nur selten zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Ein solcher Lebenslauf vermittelt Instabilität und Wankelmütigkeit. Arbeitgeber suchen in der Regel nach dauerhaften Mitarbeitern. Das Risiko, in ein paar Monaten die Stelle wieder ausschreiben zu müssen, ist den Arbeitgebern zu groß.

Bewerber müssen daher ihren Lebenslauf so gestalten, dass er dennoch Beachtung findet. Im  Lebenslauf sollten sie die durch ihren Jobwechsel gewonnenen Erfahrungen und Qualifikationen herausstellen. Sicher ist es auch sinnvoll, dem Lebenslauf eine andere Struktur zu geben. Statt die vielen Arbeitsstellen herauszustellen, sollten sie lieber nur auf wichtige Projekte eingehen, die für das neue Unternehmen relevant sein könnten.

Wichtig ist es in jedem Falle, offen mit dem häufigen Jobwechsel umzugehen, seine Motivation darzulegen und die Vorteile herauszuarbeiten. Es muss am Ende der Bewerbung die Frage beantwortet sein: Welchen Vorteil zieht das Unternehmen daraus, wenn es Sie als Jobhobber einstellt?

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