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Amor, Psychologe, Spaßmacher: Feel-Good-Manager als neuer Berufstrend

Stellen sie sich vor, Sie kommen am Morgen zur Arbeit und werden nicht von Emails, Aktenbergen und einem mauligen Chef begrüßt, sondern von einem gutgelaunten Bürobespaßer, der Ihnen erst einmal Witze erzählt und Sie dazu animiert, ein paar Computerspiele zur Einstimmung auf den Tag zu spielen.

Dies ist keine Zukunfts- oder Vergangenheits-Utopie, sondern in vielen Unternehmen mittlerweile etablierter Standard. Feel-Good-Manager dürfte wohl einer der begehrtesten Jobs auf dem Arbeitsmarkt sein – eine Anstellung, um Mitarbeiter zu halten und neue Mitarbeiter zu gewinnen, die Unternehmenskultur aktiv zu beeinflussen und bestimmte Werte im Unternehmensalltag nicht zu vergessen.

Feel-Good-Manager in kreativen Branchen

Spiele-Entwickler, große Marketing-Agenturen und Orte, an denen kreativ gedacht wird, sind die Arbeitsplätze für den Feel-Good-Manager. Sie werden eingestellt von Unternehmen, die von einem freien Geist und kreativen Köpfen leben. Dabei geht es nicht nur um ein gutes Arbeitsklima, sondern auch um die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. Mit einer nach außen gelebten, positiven Arbeitsatmosphäre können Unternehmen begehrte Fachkräfte gewinnen oder halten. Das Stichwort lautet: Mitarbeiterbindung durch perfekte Arbeitsatmosphäre, denn es kann nach außen nur der attraktiv für neue Kräfte wirken, der es innen auch ist.

Die  Aufgaben des Feel-Good-Managers

Feel-Good-Manager kümmern sich beispielsweise um die privaten Belange der Mitarbeiter. Denn jeder weiß: Mit Sorgen im Kopf, denkt es sich schlechter. Sie unterstützen insbesondere neue oder zugezogene Kollegen bei Behördengängen, organisieren Kita-Plätze für Eltern oder gemeinsame Incentives, damit das Betriebsklima langfristig stimmt. Feel-Good-Manager besorgen den Mitarbeitern an besonders heißen Tagen im Sommer ein Eis oder buchen spontan einen Masseur, wenn ein Mitarbeiter über Verspannungen klagt. Sie sind auch Liebesbote, wenn es zwischen Kollegen knistert.

Die Gute-Laune-Manager übernehmen daneben aber auch wichtige Vermittlungsaufgaben beispielsweise zwischen Kollegen untereinander oder zwischen Chefs und Angestellten. Sie sind nicht nur Spaßmacher und Eventmanager, sondern kümmern sich daneben auch als Psychologie und Mediator um die Stimmung im Team. By the way sprechen sie auch mal unangenehme Themen an, damit diese aus der Welt sind und dem Betriebsklima nicht schaden.

Die Qualifikation: Wie werde ich Feel-Good-Manager

Es gibt (noch) keine spezielle Ausbildung, die jemanden dazu befähigt, als Feel-Good-Manager in einem Unternehmen zu arbeiten. Vielmehr kommt es bei der Stelle auf die Soft-Skills an. Dazu gehören ein Gespür im Umgang mit anderen Menschen, Kreativität und manchmal sogar gute Kenntnisse der örtlichen Kneipenlandschaft, um vielleicht spontan nach einem langen und anstrengenden Tag mit schwierigen Kunden und großen Herausforderungen einen Kneipenabend zu organisieren.

Viele Feel-Good-Manager können eine Spezialisierung im Personalwesen vorweisen, beispielsweise ein BWL-Studium mit Schwerpunkt Personal. Auch Vorkenntnisse in Psychologie oder Soziologie können wertvolle Voraussetzungen für die Besetzung der Position sein.

Insbesondere in großen Unternehmen erzeugen Feel-Good-Manager wertvolle Effekte. Wichtig ist jedoch für Unternehmen zu wissen: Die Position kann nur ergänzend zu anderen unternehmerischen Werten gesehen werden, die das Betriebsklima langfristig positiv beeinflussen.

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