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MINT Berufe: Warum es sich manchmal doch lohnt, seine Mathematikhaushaufgaben zu machen

 

Wer gestern noch seine Eltern um Rat fragte, welchen Beruf er einschlagen sollte, der bekam vermutlich zur Antwort: Kind werde Arzt, Architekt oder Apotheker. Statt dreimal A heißt es heute einmal Minze bitte. Die sogenannten MINT Berufe zeigen heute schon einen Mangel an Nachwuchs, der sich in den kommenden Jahren noch verstärken wird. Hier erfahren Sie, um welche Berufe es sich dabei handelt und wie Sie am besten auf diesen Zug aufspringen können.

MINT: In diesen Branchen haben Sie beste Perspektiven

Die sogenannte MINT-Lücke tut sich heute in den Berufskategorien Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik auf. In diesen Branchen fehlt es an Fachkräften und akademischem Nachwuchs.

Wie kommt es eigentlich zu einem Mangel in diesen Berufen?

Der Mangel in den MINT Berufen kommt vorrangig durch die Digitalisierung der gesamten Wirtschaft zustande. Heute arbeitet man nicht mehr mit Stift und Papier sondern mit digitalen Daten. Und diese müssen erstellt, verwaltet und weiterverarbeitet werden. Dafür werden in beinahe allen Branchen Fachkräfte für Informatik, Mathematik und Technik gesucht, beispielsweise im Bereich der Maschinensteuerung in großen Fabriken oder für die Programmierung von Unternehmenssoftware. Auch Sicherheit und Datenschutz wird von diesen Fachkräften gewährleistet.

Frauen in MINT-Berufen: Die große Karrierechance

Wer als Frau einen der MINT-Berufe erlernt, hat besonders gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Durch eingeführte Frauenquoten aber auch durch die Förderung von weiblichem Nachwuchs haben Frauen die Chance, an gesonderten Förderprogrammen teilzunehmen, erhalten Stipendien und werden bei Bewerbungen oftmals bevorzugt behandelt. Der Berufseinstieg von der Universität oder der Akademie gelingt meist problemlos und das Einstiegsgehalt ist überdurchschnittlich hoch.  

MINT in der Praxis: Diese Berufe haben Zukunft

Zu den sogenannten MINT-Berufen gehört beispielsweise der Industrietechnologe. In diesem Ausbildungsberuf erlernen Sie die technische Konzeption und Entwicklung von Anlagen. Sie nehmen hier Anlagen in Betrieb, warten sie und beheben Fehler.

Ein weiterer Beruf, der vor allem von Frauen gerne erlernt wird, ist der biologisch technische Assistent kurz BTA. Sie arbeiten hier zusammen mit Naturwissenschaftlern und führen Versuche mit Pflanzen und Mikroorganismen durch. Dadurch soll beispielsweise die Wirkung bestimmter Organismen auf die Umwelt erforscht werden, um Pflanzenschutzmittel oder medizinische Verfahren zu entwickeln.

Ein sehr beliebter und vor allem lukrativer Beruf ist auch der des Mechatronikers. Autopiloten in Flugzeugen, Anlagen in der Fabrik oder die Programmierung einer Waschmaschine: Überall, wo etwas automatisiert werden soll, muss der Mechatroniker gute Arbeit leisten.

Warum MINT tatsächlich Zukunft hat

Prognosen bleiben ja in der Regel, was sie sind. Eine vage Vermutung, wie die Zukunft aussehen könnte. Tatsächlich hat noch niemand die eine Zauberkugel mit 100% Treffsicherheit erfunden; dennoch wird sich die positive Prognose für alle MINT-Berufe mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erfüllen.

Ein Grund dafür liegt natürlich in der weiterhin fortschreitenden Digitalisierung und Technologisierung unserer Welt. Daher werden die Fachkräfte auch über die Landesgrenzen von Deutschland, Österreich und der Schweiz hinaus gefragt sein. Die großen Themen der Zukunft sind hier E-Mobility, also die Nutzung von Elektrofahrzeugen und E-Efficiency, das heißt die Wirtschaftlichkeit und das Energiesparpotenzial von technischen Anlagen im Hinblick auf die schrumpfenden Ressourcen.   

Ein weiterte Grund liegt in der nahenden Verrentung vieler Techniker, Ingenieure und Naturwissenschaftler. In den kommenden fünf Jahren werden zahlreiche hochqualifizierte Fachkräfte in den Ruhestand gehen. Ein Argument mehr für Eltern, ihren Kindern die Wichtigkeit der Mathematikhausaufgabe ans Herz zu legen.  

Auf workpool-jobs finden Sie zahlreiche offene Stellen für Ihren MINT-Beruf. Bewerben Sie sich online oder hinterlegen Sie Ihr Suchprofil und lassen Sie sich über die Passivsuche finden.

 

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