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Über den Wolken: Von der Realität eines Traumjobs

Es gibt Traumberufe im Leben eines jeden Kindes, die kommen und gehen. Astronaut, Prinzessin oder Drachentöter: Diese Berufswünsche bleiben in der Regel was sie sind – eine schöne Fantasie in den Träumen von Kindern. Fernab davon finden viele Kinder schon früh ihren Berufswunsch, an dem sie so lange festhalten, bis sich ihnen eines Tages diese Chance bietet.

Spätestens nach dem ersten Flug mit dem Flugzeug ist vielen Mädchen und Jungs klar, dass der Flugbegleiter einen echten Traumjob hat. Er darf in ferne Länder reisen, fliegt mitten durch die Wolken und genießt den ganzen Tag einen märchenhaften Ausblick auf die Welt von oben. Aber wie sieht die Realität dieses Berufsbildes aus? Wie werde ich Flugbegleiter und lohnt es sich tatsächlich, diesen Traumjob zu ergreifen?

Die Voraussetzungen

Wer einen Arbeitsplatz über den Wolken ergreifen möchte, muss natürlich einige wichtige Voraussetzungen erfüllen. Die gute Nachricht für alle Mathemuffel: Die Noten auf dem Schulzeugnis sind oftmals nicht so entscheidend für eine Aufnahme in die Ausbildung. Wichter sind die persönlichen Eigenschaften wie Freude und Sicherheit im Umgang mit Menschen, denn insbesondere auf Langstreckenflügen mit dem Airbus sind Sie auf engem Raum mit ganz unterschiedlichen Menschen verschiedener Kulturen, auf die Flugbegleiter individuell eingehen müssen. Wichtig sind auch Sprachkenntnisse, zumindest in Deutsch und Englisch. Die Anforderungen können hier je nach Airline unterschiedlich sein.
Zu den körperlichen Voraussetzungen gehört die ärztlich bescheinigte Flug- und Tropentauglichkeit sowie eine Mindestkörpergröße von 1,60m bis 1,65m, damit Sie die Gepäckfächer erreichen können. Außerdem sollte Ihnen bewusst sein, dass Flugbegleiter keinen 9-to-5-Job haben mit geregelten Arbeits- und Pausenzeiten. Dies kann Partnerschaften und Freundschaften belasten.

Die Ausbildung zum Flugbegleiter

Es gibt für den Beruf des Flugbegleiters oder der Flugbegleiterin keine standardisierte Ausbildung. Die Fluggesellschaften bilden in der Regel ihre Teams selbst aus und setzen dafür ganz individuelle Maßstäbe an. Daher bewerben sich Flugbegleiter auch direkt auf ausgeschriebene Lehrangebote der einzelnen Airlines. Die Ausbildung nimmt in aller Regel nicht so viel Zeit in Anspruch wie eine klassische Lehre. Kurse von etwa 6 Wochen bis zu 4 Monaten sind in der Branche üblich. Hier lernen Sie alles Wichtige über die Sicherheitsbestimmungen an Bord sowie das Verhalten in Notfällen. Da Sie als Flugbegleiter vorrangig als Servicekraft arbeiten, werden Ihnen auch gastronomische Fähigkeiten vermittelt.

Während der Ausbildung können sich die angehenden Flugbegleiter oft schon entscheiden, ob sie lieber auf Kurzstreckenflügen oder interkontinentalen Flügen eingesetzt werden möchten. Hier können Sie maßgeblich Einfluss darauf nehmen, wie Sie Ihren Job mit Ihrem Privatleben in Einklang bringen können.

Sie haben sogar Aufstiegsmöglichkeiten zum Purser bzw. zur Pursuette. In dieser Funktion übernehmen Sie Führungsaufgaben innerhalb des Teams.  
Das Gehalt eines Flugbegleiters

Entgegen der Erwartung ist die Vergütung eines Flugbegleiters nicht traumhaft. Je nach Jobangebot werden Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen im Grunde wie Servicekräfte im Restaurant vergütet mit einem kleinen Aufschlag für die Reisetätigkeit. Jedoch kann der Gehaltszettel durch Schichtzulagen, Verkaufsprovisionen des Bordshops, Trinkgelder und Urlaubsgelder am Ende doch wieder sehr positiv ausfallen.

Der Alltag über den Wolken

Flugbegleiter arbeiten mal am Tag und mal in der Nacht. Manchmal ist es dort, wo sie aufwachen kalt, am nächsten Tag wieder übermäßig warm. Sie schlafen oftmals in unterschiedlichen Hotels, jede Nacht in einem anderen Land. Es gibt weder Feiertage noch ein klassisches Wochenende. Sprich: Es gehört sehr viel Flexibilität zu diesem Job.

Zu ihren täglichen Aufgaben gehören die Besprechung mit der Crew über die anstehenden Besonderheiten, der Check-In der Passagiere, das Überprüfen der Notausrüstung sowie der Service an Bord während des Fluges. Vor allem gehört aber sehr viel Fingerspitzengefühl und Menschenkenntnis dazu, wenn dem einen Passagier vor Angst die Krawatte zittert und dem anderen das Telefonat mit dem Handy wichtiger ist als die Sicherheitsvorschriften an Bord.

Wer sich für einen Job als Flugbegleiter interessiert, der findet länderübergreifende Stellenangebote auf workpool-jobs für Deutschland, Österreich und die Schweiz.
 

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