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Active Recruiting: So gelingt die Direktansprache von Bewerbern

In den letzten Jahren hat sich der Recruiting-Prozess in Unternehmen stark verändert. Während sich der Personaler noch vor einiger Zeit nur einen Kaffee zu holen brauchte und nach der Mittagspause bereits 5 neuer Bewerbungen im Postkasten hatte, geht der Trend heute zum Active Sourcing. Das bedeutet, Unternehmen sprechen potenzielle Kandidaten für vakante Positionen direkt an und warten nicht darauf, gefunden zu werden. Dabei sollten sich Recruiter aber an einige wichtige Regeln halten.

Rechtliche Möglichkeiten und Grenzen beim Active Sourcing

Bei dieser Form des Recruitings nutzen Firmen mehr oder weniger private Daten eines Kandidaten, um mit ihm in Kontakt zu treten. Dabei sind jedoch einige rechtliche Regelungen zu beachten. Personaler dürfen nur Daten aus öffentlich zugänglichen Quellen nutzen. Wenn ein Bewerber beispielsweise auf Facebook oder Twitter seine Adresse oder Telefonnummer veröffentlich hat, dann darf das Unternehmen diese Daten nutzen, um mit der Person in Kontakt zu treten. Für die Recherche nach Kandidaten eignen sich aber auch Berufsnetzwerke wie Xing oder LinkedIn. Nicht erlaubt ist es beispielsweise, einen Freund des Bewerbers zu kontaktieren, um über einen Dritten an die Kontaktdaten eines Bewerbers zu gelangen. In einer Grauzone befindet sich auch die Direktansprache per Mail. Dies ist nur dann erlaubt, wenn der Bewerber deutlich beispielsweise über eine Bewerberhomepage oder im sozialen Netzwerk darauf hingewiesen hat, dass er auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle ist. Sollten Sie die Mailadresse in einem anderen Zusammenhang erhalten haben, beispielsweise weil die Person sich sozial engagiert und für diese Zwecke eine Kontaktadresse angegeben hat, ist die Kontaktaufnahme und das aktive Anbieten einer Position nicht erlaubt

Hallo Sie! So gelingt die Direktansprache von Bewerbern

Wenn der Recruiter einen potenziellen neuen Mitarbeiter für eine vakante Position ausfindig gemacht hat, dann hat er mehrere Möglichkeiten für die Ansprache. Je nachdem, welche Kontaktdaten zur Verfügung stehen, kann der Kontakt entweder telefonisch oder per Post erfolgen. Wenn Sie beispielsweise nur eine Telefonnummer der aktuellen Arbeitsstelle des Kandidaten haben, dann sollten Sie lieber auf anderen Wegen mit ihm in Kontakt treten. Sie wissen nie, in welchen Situationen Sie den Mitarbeiter erreichen und ob vielleicht gerade der Chef in der Nähe ist. In solchen Fällen empfiehlt sich eine Kontaktaufnahme per Mail oder klassisch über die Postadresse - sofern wie oben erwähnt eine Einwilligung dafür vorliegt.

Besonders wichtig ist die individuelle Bewerberansprache. Beginnen Sie Ihre Mail nicht mit einem Standard-Text und „Lieber neuer Mitarbeiter“. Das führt vermutlich in 99 Prozent der Fälle dazu, dass Ihre Nachricht als Spam gewertet und ungelesen in den entsprechenden Ortner verschoben wird.

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Auf der Karriereplattform workpool.de haben sich bereits zahlreiche Bewerber aus allen Branchen in Deutschland, Österreich und der Schweiz registriert, die auf der Suche sind nach einem neuen Job. Als Unternehmen bekommen Sie Zugriff auf diese Profile, erhalten Einsicht in Zeugnisse, Abschlüsse und Qualifikationen eines Kandidaten und können auf Wunsch direkt mit ihm oder ihr in Kontakt treten. Sie wissen bei der Kontaktaufnahme schon sehr viel über den Bewerber - auf diese Weise können Sie die Ansprache des Bewerbers noch individueller und konkreter gestalten.

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