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Neue Wege der Personalgewinnung mit Guerilla Recruiting

Welches Image verbinden Sie mit der Telekom? Richtig.

Um sich jedoch den zukünftigen Azubis als junges und innovatives Unternehmen zu präsentieren und dadurch vor allem IT-Interessierte für sich zu gewinnen, ist ein verstaubtes Image nicht gerade förderlich.  
Daher hat das Unternehmen im Rahmen einer Recruiting-Kampagne eine eigene Webseite eingerichtet. Hier zeigte ein Video einen Redner, der sich schnell als die gruselige Puppe aus dem Film Saw sprichwörtlich entpuppte. Es war eine Aufforderung an die Besucher, einem Link zu folgen, der zu einer virtuellen Schnitzeljagd führte. Hier lernte man das Firmengebäude kennen, begegnete echten Mitarbeitern und zukünftigen Kollegen und löste Aufgaben, die teils aus den klassischen Einstellungstests stammen. Der Spieltrieb der Bewerber wurde auf diese Weise mit einer cleveren Informationspolitik verbunden.

Genau das meint Guerilla Recruiting: Auf Schockmomente setzen, um Interessenten zu gewinnen.

Originelle Wege gehen: Warum eigentlich Guerilla Recruiting?

Der Gedanke hinter dem Guerilla Recruiting: Junge Talente bestimmen die Zukunft des Unternehmens. Denn heute ist es nicht mehr so einfach, sie auf sich aufmerksam zu machen. Auch die Konkurrenz ist an einer positiven Unternehmensentwicklung und daher an eben diesen Talenten interessiert. Unternehmen stehen daher insbesondere im Recruiting einem hohen Wettbewerbsdruck gegenüber.

Angesprochen werden soll mit Guerilla Recruiting in erster Linie die „Generation Y“; die 17 bis 27-Jährigen, die nicht mehr auf Anzeigen wie „Wir sind ein jung gebliebenes Unternehmen und suchen Mitarbeiter“ reagieren. Blanke Versprechen in Stellenanzeigen wie „wir sind ein innovatives Unternehmen mit Blick in Richtung Zukunft“ wirken auf diese anspruchsvolle Zielgruppe phrasenhaft und werden von Bewerbern stark hinterfragt. Daher lautet die Devise im Recruiting 2014: Handeln und den Bewerbern zeigen, dass man tatsächlich innovativ ist.   

Die positiven Effekte des Guerilla Recruitings

Guerilla Recruiting ist eine unkonventionelle Möglichkeit, sich als junges, dynamisches und flexibles Unternehmen zu präsentieren. Es spricht die individuelle Aufmerksamkeit des Bewerbers an – verbindet Spaß mit der Jobsuche und generiert dadurch eine erste positive Grundstimmung gegenüber dem Unternehmen. Dies ist eine gute Basis für die spätere Zusammenarbeit.

Vor allem aber ist Guerilla Recruiting „ansteckend“ und kann virale Effekte nutzen. Durch Mundpropaganda werden auch noch weitere Bewerber auf die Stellenausschreibung aufmerksam gemacht.
Guerilla-Recruiting bietet daneben den großen Vorteil, dass auch passive Kandidaten oder Nichtsuchende aktiv angesprochen werden können.

Mögliche Maßnahmen im Guerilla Recruiting:

Mögliche Maßnahmen im Rahmen einer Recruiting-Kampagne können die Platzierung von aufmerksamkeitsstarken Medien im Freizeitumfeld potenzieller Kandidaten sein, wie beispielsweise provokative Postkarten, Bierdeckel oder Werbung auf Fahrzeugen. Auch Mitarbeitern, die als lebende Stellenanzeigen fungieren sollen, werden mit kreativ bedruckten T-Shirts auf die Straße geschickt.

Daneben wird auch das Internet gerne als virales Medium genutzt, wie die Kampagne der Telekom eindrucksvoll zeigt. Eine einfachere und kostengünstigere Form dagegen wäre ein flotter Spruch oder Slogan am Ende einer Mail, der auf die Mitarbeitersuche aufmerksam macht.  

Gibt es auch Bedenken gegen Guerilla Recruiting?

Guerilla Recruiting sollte natürlich nicht jenseits der rechtlich zulässigen Grenzen stattfinden. Vor allem aber darf es das Image des Unternehmens nicht beschädigen. Es ist wichtig, dass das Recruiting nicht in eine Art Reizüberflutung ausartet. Massenhaft Postkarten in Kneipen verlieren dann ihre Wirkung ebenso wie zu zahlreiche «lebende Stellenanzeigen» auf einer Tagung.

Neben dem Guerilla Recruiting empfiehlt es sich aber weiterhin, auch klassische Wege des Recruitings zu gehen. Auf workpool-jobs haben Arbeitgeber in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Möglichkeit, aktiv nach neuen Mitarbeitern zu suchen. Sie haben Zugriff auf zahlreiche Bewerberprofile, die die Kandidaten hier hinterlegt haben. So brauchen Sie nicht erst auf den Eingang von Bewerbungen zu warten, sondern können ihren Recruitingprozess aktiv gestalten.

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